Am Sonntagnachmittag gewann der DSC Arminia Bielefeld das Finale im Krombacher Westfalenpokal gegen den SC Preußen 06 e.V. Münster. Durch Tore von Patrick Schönfeld (3.) und Marcel Appiah (36.) sicherten sich die Bielefelder den Titel.
Kaum war das Spiel angepfiffen, legte Arminia Bielefeld los: In der dritten Minute verwandelte Patrick Schönfeld die erste Chance des Spiels und überwand den Adlertorwart Daniel Masuch mit einem Heber.
Doch die Preußen fanden nach dem Tor sofort wieder ins Spiel. Die erste Torchance von Matthew Taylor wurde von der Arminia abgewehrt (7.). Vier Zeigerumdrehungen später schaffte es Neuzugang Dima Nazarov in den gegnerischen Strafraum, vergab aber seine Chance. Von den Bielefeldern kam offensiv dann erst mal nicht viel – die Adlerträger machten Druck. Leider brachte auch der Freistoß von Dennis Grote (21.) nicht den erwünschten Ausgleich. Zwei Minuten später folgte direkt die nächste gute Chance für Preußen Münster durch einen Torschuss von Nazarov, doch der vergab die Möglichkeit auf ein Tor. „Die Preußen waren fußballerisch wirklich gut; wir mussten nach der 20. Minute auf ein 4-1-4-1 System umstellen“, so Stefan Krämer, Trainer der Bielefelder.
Nach guten Aktionen der Münsteraner gelang es dem DSC dann wieder in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Die 11.778 Zuschauer in der SchücoArena sahen, wie Marcel Appiah für seine Mannschaft die Ecke holte und nach Hereingabe von Tom Schütz den Ball ins Tor köpfte (36.). Mit dem Stand von 2:0 gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause.
Den zweiten Durchgang begann der SC Preußen 06 e.V. Münster mit veränderter Aufstellung: Dennis Dowidat und Pascal Koopmann kamen für Dennis Grote und Benjamin Siegert. Die Adlerträger hatten weiterhin viele gute Spielzüge – in der 55. Minute dann die erste gute Möglichkeit der zweiten Halbzeit: Amaury Bischoff spielt Matthew Taylor an, sein Schuss konnte gerade noch vom Arminen-Torwart gehalten werden. Knapp 20 Minuten später wiederholte sich diese Situation: Es war wieder Offensivmann Taylor, der nach Flanke von Nazarov eine sehr gute Chance auf den Anschlusstreffer vergab. „Wir haben guten Kombinationsfußball gespielt, haben es aber leider nicht geschafft, die Möglichkeiten, die wir hatten, reinzumachen“, so Trainer Pavel Dotchev.
In der Schlussphase (86.) landete dann leider auch die siebte Ecke für Preußen Münster nicht hinter der Torlinie. Arminia Bielefeld entschied das brisante Duell schließlich für sich und gewann den Krombacher Westfalenpokal. Stefan Kühne resümierte: „Bielefeld hat nicht besser Fußball gespielt, sie waren aber bissiger. Das Spiel müssen wir abhaken, in zwei Wochen zählt es dann“.
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SC Preußen Münster: Masuch – Hergesell (75. Heise), Grupe, Kühne, Schöneberg – Grote(46. Dowidat), Truckenbrod, Bischoff (78. Schmider), Siegert(46. Koopmann) – Nazarov (75. Büscher), Taylor
| 1 | Karlsruher SC | 79 |
| 2 | Arminia Bielefeld | 76 |
| 3 | VfL Osnabrück | 73 |
| 4 | SC Preußen 06 e.V. Münster | 72 |
| 5 | 1. FC Heidenheim | 72 |
| 6 | Chemnitzer FC | 55 |