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Offizielle Webseite des SC Preußen 06 e.V. Münster - Regionalliga West


TUJA Zeitarbeit GmbH
Alles rund um den SC Preußen 06 e.V. Münster

Aktuelle Nachrichten


Foto Ingmar Holtkamp bereitete den Treffer der Preußen vor.
05.09.2010 um 18:10:23 Uhr
U23 weiterhin ohne Punkte
Die U23 des SC Preußen 06 e.V. Münster hat auch im vierten Spiel der neuen Saison den ersten Punktgewinn verpasst. Auf der Sentruper Höhe unterlagen die Jungs von Trainer Arne Barez dem 1. FC Gievenbeck mit 1:2 (1:1).

Der Coach der Preußen konnte mit Rico Schmider einen Spieler aus dem Regionalliga-Kader begrüßen und setzte zudem den Last-Minute-Transfer Bora Karadag ein. Der Deutschtürke kommt von Rot-Weiss Essen an die Hammer Straße. Der Neuzugang nahm am Sonntag zunächst auf der Bank Platz.

Die erste Halbzeit gehörte den Adlerträgern. Timo Woltering, der in der Innenverteidigung begann, versuchte sich aus der Ferne (8.), verfehlte jedoch das Ziel. Nach 16 Minuten gab Ilhan Islak von der linken Seite in die Mitte, konnte allerdings keinen Abnehmer finden. Anschließend war es Kim Sehrbrock, der einen Distanzschuss abgab (21.). Arbeit gab es für den Schlussmann der Gievenbecker und Ex-Preußen Kieran Schulze-Marmeling nach einem Freistoß von Rico Schmider (32.). Der Mittelfeldmann schoss den Standard aus 20 Metern an der Mauer vorbei aufs Tor der Gäste. Schulze-Marmeling lenkte den Ball zur Ecke.

In der 35. Minute war es eine Ecke, die zum 1:0 und somit zum ersten Saisontor der U23 führte. Islak brachte den Ball von links vor das Tor, der Ball war zunächst aber zu lang. Doch Holtkamp reagierte schnell und spielte den Ball vom rechten Strafraumeck wieder vors Tor. Bekir Kilabaz schloss in der Drehung ab und sorgte für die verdiente Führung. Die Freude über den ersten Treffer der Spielzeit währte nicht lange. Nur zwei Minuten später sprang Florian Quabeck der Ball an die Hand, sodass Schiedsrichter Markus Häbel auf Elfmeter entschied – Timm Barkam trat an und verwandelte in die rechte Ecke. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bewahrte Timo Woltering seine Mannen vor einem Rückstand. Jens Könemann war durchgebrochen, doch der Innenverteidiger der Preußen grätschte den Gievenbecker fair ab.

Während Trainer Barez mit der ersten Hälfte zufrieden war, sah er in Halbzeit zwei ein „hässliches Spiel, indem wir es nicht geschafft haben, den Ball laufen zu lassen“. Die beste Gelegenheit auf eine erneute Führung vergab Seifert, als er einen langen Ball erlaufen konnte, aber am Torhüter der Gäste scheiterte (49.). Der Keeper auf der anderen Seite konnte sich nach 58 Minuten auszeichnen. Nach einem Kopfball von Christian Keil entschärfte Fabian Otte die Situation mit einer guten Parade. Acht Minuten vor dem Ende leitete ein Ballverlust im Mittelfeld den entscheidenden Treffer für die Gäste ein. Der eingewechselte Fabian Leifken zog 25 Metern vor dem Tor ab und traf genau in die untere rechte Ecke.

„Wir haben eine unglückliche Niederlage kassiert, ein Unentschieden wäre das verdiente Ergebnis gewesen. Die Mentalität in der Mannschaft stimmt“, urteile Arne Barez nach der Begegnung.
Nach jetzt vier Spielen stehen die Preußen noch ohne Sieg da und belegen den vorletzten Tabellenplatz vor Fichte Bielefeld. Am nächsten Wochenende muss die U23 bei der Hammer SpVg antreten.


Text von ja



Foto Patrick Huckle und die Preußen sind am Montagabend in Bielefeld gefordert.
05.09.2010 um 14:22:44 Uhr
In Bielefeld mit Personalsorgen
„Der Kick ist es, den Sieg zu holen“, gibt Trainer Marc Fascher die Richtung für das morgige Auswärtsspiel des SC Preußen 06 e.V. Münster gegen Arminia Bielefeld II vor. Am Montagabend sind die Preußen in der SchücoArena gefordert.

Im Sturm gilt es jedoch neben der Sperre von Sercan Güvenisik die Ausfälle von Babacar N'Diaye und Wojciech Pollok zu verkraften. Während N'Diaye an einer Oberschenkelzerrung laboriert, ist Pollok noch nicht fit genug für einen Einsatz. Daniel Chitsulo ist angeschlagen, wird aber voraussichtlich spielen. Innenverteidiger Patrick Kirsch ist nach seiner Grippe wieder mit an Board.

„Wir haben natürlich thematisiert, dass in Bielefeld ein Derby gespielt wird, aber wir sehen das Ganze erst einmal sportlich“, beschreibt Fascher seine Sicht der Dinge, „Die Jungs vom Trier-Spiel haben gute Chancen zu spielen“. Die Position von N'Diaye muss neu besetzt werden.

Den Gegner sieht der Übungsleiter „als typische U23-Mannschaft. Die Bielefelder sind in etwa so einzuschätzen wie die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf“. Möglicherweise wird den Preußen ein Duell mit einigen Zweitligaspielern. „Es kann gut passieren, dass wir gegen ein halbe Mannschaft aus der zweiten Liga spielen“, ist der Trainer der Adlerträger vorbereitet auf den Gegner.

Bielefeld noch sieglos

Der Gastgeber ist in der Saison noch ohne Dreier. Nach dem torlosen Saisonauftakt beim SC Verl, unterlag die Arminia zuhause gegen die Zweitvertretung vom 1. FC Kaiserslautern. Im dritten Spiel holten die Mannschaft von Trainer Armin Perrey ein 1:1-Unentschieden beim Wuppertaler SV. Das Ziel in der ersten Saison nach dem Aufstieg gibt Perry klar vor: „ Wir sind Aufsteiger und haben unseren Kader nicht allzu sehr verändert. Daher geht es für uns darum, in der Klasse zu bleiben und uns langfristig in der Liga zu etablieren, um die Ausbildung von jungen Spielern zu beschleunigen.“

Text von ja/fv



Foto
03.09.2010 um 17:56:14 Uhr
Preußen drei Mal unter Flutlicht im eigenen Stadion
Die Regionalliga-Spieltage der Preußen sind bis in den November terminiert worden. Der SC Preußen 06 e.V. Münster wird drei Heimspiele am Abend austragen. Einzig die Partie gegen den VfL Bochum II wird an einem Samstag stattfinden. Die Auswärtsspiele finden alle am Samstag statt.

Das Preußenstadion wird in nächster Zukunft drei Begegnungen unter Flutlicht erleben. Die Sportfreunde Lotte werden am 21. September (19 Uhr) zu Gast an der Hammer Straße sein. Jeweils freitags treten Bayer 04 Leverkusen II (22. Oktober) und der SV Elversberg (5. November) im Preußenstadion an. Diese Freitagsspiele werden um 19 Uhr beginnen. Am Samstag (2. Oktober) treten die Adlerträger um 14 Uhr gegen den VfL Bochum II an.

Die Partien in der Fremde sind alle auf Samstage festgelegt worden. Beim FSV Mainz 05 II (18. September), bei Schalke 04 II (25. September), in Wiedenbrück (16. Oktober) und beim FC 08 Homburg (30. Oktober) werden sich die Jungs von Trainer Marc Fascher auswärts präsentieren. Die Spiele werden jeweils um 14 Uhr angepfiffen.


Sa, 18.09.2010 1. FSV Mainz 05 II - SC Preußen 14 Uhr
Di, 21.09.2010 SC Preußen - SF Lotte 19 Uhr
Sa, 25.09.2010 FC Schalke 04 II - SC Preußen 14 Uhr
Sa, 02.10.2010 SC Preußen - VfL Bochum II 14 Uhr
Sa, 16.10.2010 SC Wiedenbrück 2000 - SC Preußen 14 Uhr
Fr, 22.10.2010 SC Preußen - Bayer Leverkusen II 19 Uhr
Sa, 30.10.2010 FC 08 Homburg - SC Preußen 14 Uhr
Fr, 05.11.2010 SC Preußen - SV Elversberg 19 Uhr


Text von ja



Foto Trainer Arne Barez (r.) und Co-Trainer Sören Weinfurtner sehen dem Derby entgegen.
03.09.2010 um 16:29:48 Uhr
Spiel der U23 auf der Sentruper Höhe
Das Heimspiel der U23 des SC Preußen 06 e.V. Münster gegen den 1.FC Gievenbeck ist auf die Sentruper Höhe verlegt worden. Das Derby sollte zunächst im Jugendstadion der Preußen stattfinden. Die Anstoßzeit bleibt 15 Uhr.

„Wir hatten aus Gründen der Planungssicherheit um die Verlegung des Spiels in unser Jugendstadion gebeten. Diesem Wunsch ist auch seitens des Staffelleiters Hans-Dieter Schnippe entsprochen worden. Der 1.FC Gievenbeck hat jedoch gegen die Verlegung Einspruch eingelegt. Die Verlegung hätte uns - witterungsunabhängig – mehr Sicherheit gegeben, das Spiel bestmöglich für beide Vereine organisieren zu können. Aber selbstverständlich werden wir das auch auf der Sentruper Höhe gewährleisten“, so Sportvorstand Carsten Gockel zur Verlegung des Westfalenliga-Spiels.

Bisher konnte das Team von Arne Barez und Sören Weinfurtner noch keinen Zähler in der Westfalenliga einfahren. Gegen den Stadtrivalen aus Gievenbeck soll es endlich klappen. Auch mit einem Torerfolg, der den Adlerträgern bisher verwehrt blieb. Die Preußen rangieren damit derzeit auf dem 16. Tabellenplatz.

Der 1. FC Gievenbeck hat sich in der vergangenen Spielzeit durch die Relegation für die Westfalenliga qualifiziert. Nach drei Spieltagen stehen sie einen Platz vor den Preußen, konnten ebenfalls noch keinen Sieg feiern.

Text von ja



Foto Mehmet Kara wirbelte in Hälfte zwei auf der linken Seite der Preußen. (sd)
02.09.2010 um 10:37:23 Uhr
Einzug in die dritte Runde geschafft
Der 20. Sieg in Folge in einem Westfalenpokalspiel brachte den SC Preußen 06 e.V. Münster am Mittwochabend in die dritte Runde des Pokals. Mit 2:1 (1:1) besiegten die Preußen den SuS Stadtlohn.

„Im Pokal zählt das Ergebnis und das ist das positive an diesem Spiel“, zog Cheftrainer Marc Fascher sein Resümee. Was das Spiel angeht sah der Hamburger noch Steigerungspotenzial.
Er schickte eine im Vergleich zum Trier-Spiel leicht veränderte Elf ins Rennen. David Buchholz hütete das Tor, Sercan Güvenisik ist zwar in der Meisterschaft gesperrt, durfte im Pokal jedoch ran. Als Kapitän führte Sechser Oliver Glöden die Mannschaft auf das Feld.

Schon nach 17 Minuten ging der Favorit in Führung: Tino Möllering brachte einen Freistoß von halblinks ins Zentrum. Weder Mit- noch Gegenspieler berührten den Ball, so dass er zum 1:0 durchrutschte (17.).

Nur sechs Minuten später konnte der Westfalenligist aus Stadtlohn jedoch bereits ausgleichen. Ebenfalls nach einem Freistoß schickte Rick Reekers den Ball in die lange Ecke (23.). „Nach unserer Führung haben wir einfach geschlafen. Die Standardsituationen in unserer Hälfte sollten nicht zustande kommen. So haben wir den Gegner aufgebaut“, kommentierte Fascher die Szenen nach dem eigenen ersten Treffer.

Bis zur Halbzeitpause vergab Stürmer Sercan Güvenisik einmal aus großer und einmal aus kleiner Distanz (32., 37.). Die gefährlichste Möglichkeit kreierten Tino Möllering und Daniel Chitsulo mit einem Doppelpass in den Strafraum. Zum Abschluss kam Möllering jedoch nicht (35.). Nach dem Seitenwechsel brachte Fascher dann zwei frische Spieler: N’Diaye und Kara ersetzten Güvenisik und Lorenz.

Babacar N’Diaye führte sich zwei Minuten nach der Pause direkt mit einer Kopfballchance ein (47.). Mehmet Kara zirkelte einen Freistoß ins obere rechte Toreck, doch SuS-Keeper Fork war zur Stelle (57.). Nachdem N’Diaye noch einmal per Kopf das Tor nicht traf (66.), machte der kleinste im Team, Daniel Chitsulo es ihm vor. Am kurzen Pfosten schraubte er sich nach einer Ecke von Huckle hoch und köpfte zum 2:1 ein (67.).

Daraufhin brannte bei den Preußen nichts mehr an. Torwart Buchholz musste noch einmal gute Reflexe zeigen (62.) und Stadtlohns Beeke lupfte in der 76. Minute einen Ball über den Torhüter der Preußen, jedoch auch über das Tor. Marc Fascher war mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir sind eine Runde weiter, das zählt. Bis zum 2:1 haben wir es geschafft Gas zu geben, danach haben wir keine Ruhe in unser Spiel bekommen.“ In der nächsten Runde muss der SC Preußen 06 e.V. Münster nun bei Rot-Weiß Ahlen antreten.

Mehr vom Spiel: Statistiken & Fotos

Text von jk



Foto
Münsters afrikanische Praktikanten mit Martin Kastner. (Foto: Leßmann)
01.09.2010 um 14:38:45 Uhr
Afrikanische Praktikanten in Münster
Zwei namibische Fußballtrainer sind derzeit Hospitanten bei den Preußen. Amos Z. Muatsundu und Daniel Albertus Mouton sind Trainer beim namibischen Verband und durch den Kontakt zum Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) an ihre Praktikumsstelle gekommen.

„Das ist sicher auch eine Anerkennung der kontinuierlich guten Jugendarbeit, die wir hier leisten“, sagt Martin Kastner, sportlicher Leiter der SC Preußen 06 e.V. Münster YOUNGSTARS. Insgesamt zehn Fußballtrainer aus Afrika sind momentan in Deutschland, um in die hiesigen Strukturen reinzuschnuppern. Münster wurde vom FLVW ausgewählt, die Praktikanten zu betreuen.

Eine Woche lang begleiteten sie Martin Kastner, nahmen an verschiedenen Trainingseinheiten teil, führten zusammen Spielanalysen durch, genossen die westfälische Küche und hatten die Möglichkeit das Regionalliga-Spiel der Adler gegen Trier zu sehen. Akribisch schrieben sie mit, führten Buch über das Erlebte und skizzierten Trainingsaufbauten und Übungen. „Das, was wir hier erlebt haben, hilft uns für unsere Arbeit enorm. Wir sind unglaublich glücklich und dankbar, dass wird diese Gelegenheit hatten“, sagt Muatsundu.

In ihrer Haupttätigkeit sind beide Lehrer. Muatsundu unterrichtet Geographie und Sozialwissenschaften, Mouton Mathematik und Physik. Eine Woche lang hospitieren sie bei den Preußen und sind von der Arbeit im Verein beeindruckt: „Mit welchem Enthusiasmus hier gearbeitet wird, wie organisiert und strukturiert trainiert wird - das ist toll“, sagt Mouton. Und Muatsundu fügt an: „Wenn man das Training hier begleitet, werden einem als Fußballlehrer die Augen geöffnet.“

Ausgebildet wurden Muatsundu und Mouton von einem alten Bekannten der münsterischen Fußballszene: Detlev Brüggemann, von 1975 bis 1976 Trainer der Preußen. Er unterrichtete die beiden im Rahmen der bestehenden Kooperation zwischen dem FLVW und dem namibischen Verband vor Ort. Mittlerweile haben sie sogar die A-Lizenz erworben. Damit gehören Muatsundu und Mouton zu einem erlesenen Kreis: Nur acht weitere Kandidaten schafften diese Prüfung.



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