Verbandspokal, , Spieldatum: 11.08.2009 um 19:00:00| SV 1919 Herbern : SC Preußen |
| 0:3 (0:0) |
| Tore: 0:1 El-Nounou (52.), 0:2 Kara (83.), 0:3 Assauer (85.) |
| Ort: Anlage des SV Herbern vor 750 Zuschauern |
| Schiedsrichter: Benjamin Schäfer (Herten) |
Aufstellung SV 1919 Herbern Adamek, D. Wilcock, K. Wilcock, Bruland (46. de Sousa), Christ, Löcke, Bozaci, Kaminski (78. Sabe), Saado (81. Wenzel), Närdemann, Reckers
| Aufstellung SC Preußen Riemer - Fall (46. Möllering), Capretti, Ivicevic, Wissing - Matlik (46. Lauretta), Lorenz (61. Bakalorz) - Ornatelli, Kara - Assauer, El-Nounou
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| Gelbe Karte/n: Lorenz |
| Rund um das Spiel: |
| 1. Runde des Verbandspokals |
Mehr dazu:Pflicht erfüllt: der SC Preußen 06 e.V. Münster zog am Dienstagabend nach einem 3:0 (0:0)-Sieg über den Bezirksligisten SV Herbern in die zweite Runde des Verbandspokals ein. „Das war unser Anspruch, hier weiterzukommen“, kommentierte Roger Schmidt den Sieg.
Sami El-Nounou (52.), Mehmet Kara (83.) und Jerome Assauer (85.) waren die Torschützen in einem Spiel, das lange auf die Entscheidung wartete. Zwar waren die Preußen über große Strecken der Begegnung überlegen, jedoch fehlte die letzte Präzision, um den Unterscheid von vier Spielklassen deutlich zu machen. „Der SV Herbern war sehr engagiert und dann läuft so ein Spiel eben so, wenn man so lange ein Tor wartet“, erklärte der Übungsleiter der Preußen den Spielverlauf.
Auf sechs Positionen tauschte ebendieser im Vergleich zum ersten Liga-Auftritt gegen Mainz II. Im Tor absolvierte Daniel Riemer sein erstes Pflichtspiel für die Adlerträger und das Sturmduo bildeten Sami El-Nounou und Jerome Assauer. Letzterer kam gleich nach zwei Minuten zu seiner ersten Chance, nachdem David Fall ihn in Szene setzte. Die Geschichte des Jerome Assauer setzte sich im Laufe des Spiels fort. Er versuchte viel – auf einen Erfolg musste er allerdings bis zur 85. Spielminute warten.
Die erste Halbzeit war geprägt vom Kampf der Herberner. Sie hielten gut dagegen, wenngleich sie nach vorne wenig Chancen bekamen. Die größte hatte Bernd „Beppo“ Löcke – ehemals TuS Hiltrup – per Freistoß (36.). Für die Adlerträger kamen Assauer und El-Nounou zu diversen Möglichkeiten, meistens auf Vorlage von Ornatelli oder Fall, die einen starken rechten Flügel bildeten.
Das erste Tor fiel dann sieben Minuten nach der Halbzeitpause. Es war eine Co-Produktion der beiden Stürmer: die Flanke kam von rechts, durch Massimo Ornatelli. Am zweiten Pfosten legte Jerome Assauer quer auf Sami El-Nounou, der keine Probleme hatte, abzustauben. In der zweiten Halbzeit wurde die Partie lebhafter. Jerome Assauer (58.) und der nach der Pause eingewechselte Möllering (69.) scheiterten mit Lupfern, David Lauretta mit einem Schuss aus der Ferne (75.).
Die beiden Tore, die die Sache rund machten, fielen in der Schlussphase. Zuerst war es Mehmet Kara, der frei vor Gäste-Keeper Adamek auftauchte und versenkte (83.), dann endlich Jerome Assauer, der nach Ornatellis Freistoß per Kopf traf (85.). „Wir mussten heute Geduld beweisen. Das Spiel war sehr unruhig, aber letztlich müssen wir mit dem Weiterkommen zufrieden sein“, fand Roger Schmidt.
In der nächsten Runde warten nun die Sportfreunde aus Lotte auf die Münsteraner. Damit findet schon früh im Pokal die Neuauflage des letztjährigen Finals statt.