Verbandspokal, , Spieldatum: 23.01.2010 um 14:00:00| SuS Stadtlohn : SC Preußen |
| 0:3 (0:0) |
| Tore: 0:1 Assauer (48.), 0:2 Güvenisik (61.), 0:3 Scherping (80.) |
| Ort: hülsta-Sportpark vor 1500 Zuschauern |
| Schiedsrichter: Benjamin Schäfer (Herten) |
Aufstellung SuS Stadtlohn Fork, Terhaar, Koster, Uphues, Gravermann, Erning, Hippers, Beeke, Hackenfort, Fischer, Krüchting
| Aufstellung SC Preußen Buchholz - Fall (84. Mümken), Capretti, Grembowietz, Wissing - Matlik - Bakalorz (69. Erzen), Lauretta - Kara - Güvenisik, Assauer (78. Scherping)
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| Gelbe Karte/n: - / Capretti |
| Rund um das Spiel: |
| Der SC Preußen 06 e.V. Münster zieht ins Viertelfinale des Westfalenpokals ein und trifft dort auf den 1. FC Gievenbeck. |
Mehr dazu:Der SC Preußen 06 e.V. Münster hat seine Pflichtaufgabe im Achtelfinale des Westfalenpokals souverän erfüllt. Mit 3:0 (0:0) siegten die Adlerträger beim SuS Stadtlohn und treffen damit in der nächsten Runde auf den 1. FC Gievenbeck. Alle Münsteraner dürfen sich demnach im Viertelfinale auf ein spannendes Stadtderby freuen.
Das Spiel der Mannschaft von Roger Schmidt war von Beginn an auf die Offensive ausgelegt. Im 4-4-2-System machte Münster schon früh deutlich, sich als Favorit in der Partie behaupten zu wollen. Viele Rochaden im Sturm und das Zusammenspiel mit dem Mittelfeld sorgten dabei für viele Aktionen in der Stadtlohner Spielhälfte. Das Resultat waren mehrere Großchancen, doch keine führte zum erhofften Torerfolg. Zunächst verpasste Assauer einen Schuss von Güvenisik am langen Pfosten nur knapp (8.), zwei Minuten später war es wieder Assauer, der eine Flanke von „Güve“ völlig freistehend neben das Tor köpfte.
Im Anschluss ebbte der Druck ein wenig ab und Stadtlohn konnte sich zunehmend befreien. Es gelang dem SuS aber nie, dauerhafte Gefahr im Spiel zu entfachen. Münster zeigte sich über weite Strecken insbesondere in der Abwehr diszipliniert und ließ kaum Schusschancen des Gegners zu. Auf der anderen Seite parierte Stadtlohns Keeper Fork einen Lupfversuch von Kara (26.), Güvenisik scheiterte zunächst am Pfosten (38.) und köpfte kurz vor der Halbzeitpause frei vor dem Tor daneben (45.). Mit dem Spiel der Preußen konnte man durchaus zufrieden sein, nur das Ergebnis stimmte bis dahin noch nicht.
Drei Tore in der zweiten Halbzeit
Dass es auch besser geht, demonstrierte Jerome Assauer drei Minuten nach Wiederanpfiff, als der die erste sich bietende Chance zur Münsteraner Führung nutzte. Nach Zuspiel von Bakalorz fackelte er nicht lange, sein Schuss aus sechs Metern wurde abgefälscht und senkte sich in Form einer Bogenlampe über Fork unhaltbar ins Tor. Zwölf Minuten später erhöhte Güvenisik nach erneuter Vorlage von Bakalorz mit einem trockenen Flachschuss auf 2:0. Die Vorentscheidung. Aber auch mit dieser komfortablen Führung im Rücken spielten die Preußen weiter nach vorn und setzten durch Timo Scherpings Schuss ins linke untere Eck nach Vorlage von Güvenisik einen erfolgreichen Schlusspunkt (80.).
Entsprechend zufrieden zeigte sich Roger Schmidt im Anschluss an die Partie: „Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel dann, wie wir es uns in der Kabine vorgenommen hatten. Wir haben den Druck ständig hoch gelassen und das frühe Tor hat uns auch geholfen.“ Zum Torschützen und Vorbereiter Sercan Güvenisik sagte Schmidt folgendes: „Güve nimmt Einfluss auf das Spiel, indem er die Mannschaft von vorne führt und genau so soll es auch sein.“ Nicht zuletzt seiner Präsenz im Sturm waren die drei Treffer und noch einige Offensivaktionen mehr zu verdanken.
Am morgigen Sonntag möchte Schmidt „gerne noch wenigstens eine Halbzeit lang eine realistische Elf für nächste Woche auflaufen lassen. Wie das bei unserem Lazarett möglich ist, entscheidet sich kurzfristig.“