Am Dienstagnachmittag stellten die DJK Wacker Mecklenbeck und der SC Preußen Münster ihre gemeinsamen Pläne zur Stärkung des leistungsorientierten Mädchen- und Frauenfußballs in der Region vor. Dazu unterzeichneten beide Vereine eine Absichtserklärung. Wir haben weitere Stimmen zu den Überlegungen.

Noemi Hutter (Präsidium Preußen Münster)

„Wir haben mit Wacker Mecklenbeck einen sehr starken Partner gefunden. Beide wollen den Frauenfußball im Münsterland stärken und gemeinsam leistungsorientierten Fußball anbieten. Die Entwicklung von Wacker in den vergangenen Jahren ist sehr beeindruckend und die Zusammenarbeit mit Preußen Münster versetzt nun beide Seiten in die Lage, noch einen Schritt weiterzugehen. Der Frauenfußball in Deutschland entwickelt sich insgesamt sehr stark, was für uns als Preußen Münster auch eine Verantwortung mit sich bringt, jungen Talenten eine sportliche Heimat zu bieten, um ihre Ziele hier in der Region erreichen zu können. Es ist eine Riesenchanche für den Mädchen- und Frauenfußball. Dabei wollen wir alle Clubs einbeziehen und keine Konkurrenzsituationen schaffen. Wir sind von diesem Projekt absolut überzeugt und ich freue mich, dass wir heute diesen Startschuss geben können.“

Nicolas Hendricks (1. Vorsitzender der Wacker-Fußballabteilung)

„Wir haben eine gemeinsame Vision für den Mädchen- und Frauenfußball im Münsterland. Wir wollen eine nachhaltige Ausbildung für die Mädchen schaffen, die ambitioniert Fußball spielen wollen. Es gibt in der Stadt und in der Region viele Vereine, die bereits tolle Arbeit in diesem Bereich leisten, doch wir wollen auch in die Spitze denken. Darüber hinaus stehen wir auch als Wacker Mecklenbeck vor großen sportlichen Herausforderungen, vor allem mit Blick auf eine dreigleisige 3. Liga unter dem Dach des DFB. Die Heimat der Spielerinnen bleibt die Egelshove. Alle bei Wacker Mecklenbeck stehen voll hinter diesem Projekt.“

Britta Stein (Kapitänin der 1. Damenmannschaft von Wacker Mecklenbeck)

„Wir unterstützen dieses Projekt voll und ganz und freuen uns, jetzt die nächsten Schritte gemeinsam gehen zu können. Viele Spielerinnen kommen aus Münster und es wäre ein Privileg, mit dem Preußenadler auf der Brust auflaufen zu dürfen. Gleichzeitig wäre das ein riesiger Schritt für den Frauenfußball, um die vorhanden Potenziale voll auszuschöpfen. Das alles auch vor dem Hintergrund, dass sich unsere Konkurrenten ebenfalls immer weiter professionalisieren. Dabei wollen wir die tolle Entwicklung, die wir bei Wacker selbst schon genommen haben, natürlich nicht vernachlässigen.“

Sören Weinfurtner (Präsidium Preußen Münster)

„Wir integrieren den Frauenfußball ganz bewusst in den e.V., wollen langfristige Synergien schaffen und auch eine sinnvolle Anbindung an das LZM herstellen. Mit unserer Erfahrung können wir beim Aufbau eines Talentförderzentrums für Mädchen helfen. Großen Zuspruch gab es auch von unserem bisherigen Kooperationspartner Borussia Münster. Der Frauenfußball soll ein fester Bestandteil unseres Vereins werden. Wir freuen uns auf das, was da kommt und darauf, dass unser Verein mit ganz neuen Facetten noch etwas bunter wird.“

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